Der Bebauungsplan

Bei der Planung Ihres Neubaus kommen Sie am Bebauungsplan Ihrer Gemeinde nicht vorbei. Ein Bebauungsplan wird von der Gemeinde als Satzung beschlossen. Danach wird er durch Bekanntmachung rechtsverbindlich. Für nähere Informationen können Sie sich an das Planungsamt Ihrer Gemeinde oder die Bauaufsichtsbehörde Gemeinde bzw. Landkreis wenden. Der qualifizierte Bebauungsplan setzt rechtsverbindlich fest, welche baulichen und sonstigen Anlagen auf einem Grundstück zulässig sind. Festsetzungen werden u. a. getroffen : zur Art der baulichen Nutzung (z. B. Wohn-, Misch-, Gewerbegebiet), zum Maß der baulichen Nutzung (z. B. Geschoss- und Grundflächenzahl, Höhe, Zahl der Vollgeschosse), zur Bauweise (offene oder geschlossene Bauweise), zur überbaubaren Grundstücksfläche und zu den örtlichen Verkehrsflächen.

Erschließungs- und Anschlusskosten

Bei einem Neubau, vor allem in einem Neubaugebiet, in welchem bislang noch keine Immobilien vorhanden waren, darf man die Anschlusskosten/Erschließungskosten keinesfalls in der Kalkulation außer Acht lassen. Diese Kosten teilen sich meistens in verschiedene Einzelkosten für unterschiedliche Maßnahmen auf. Diese Maßnahmen dienen in der Summe dazu, dass Haus zum einen an öffentliche Netze (Strom- und Wassernetz) anzuschließen, andererseits aber auch den Anschluss des Hauses an eine Straße bzw. an einem Weg herzustellen, damit das jeweilige Haus auch erreichbar ist. Bezüglich der Erschließungskosten kann es erhebliche Unterschiede geben, denn diese weichen von Stadt zu Stadt und auch je nach Komplexität und Umfang der Anschlüsse mitunter stark voneinander ab. Dennoch gibt es einige Durchschnittswerte, an denen man sich orientieren kann. Ganz grob sollte man sich die nicht ganz unerhebliche Summe von ca. 13.000 € einplanen (Strom-,Kanal-,Wasser-,Abwasser-, evtl. Gas-, Telefon/DSL-Anschluß.